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BOS 1 -Technik - Überblick

Schulform/Bildungsgang: Berufsoberschule 1 Technik
Aufnahmevoraussetzung: Qualifizierter Sekundarabschluss I (Mittlere Reife) und entsprechende, abgeschlossene Berufsausbildung oder eine mindestens fünfjährige einschlägige Berufstätigkeit
Ziel: Fachhochschulreife
Dauer: 1 Jahr im Vollzeitunterricht

Eine sinnvolle Alternative zum direkten Berufseinstieg!

Die Berufsoberschule 1 – kurz auch BOS 1 genannt – ist ein Bildungsgang, durch den du in einem knappen Jahr die allgemeine Fachhochschulreife erreichen kannst!

 

 

An unserer Schule wird die BOS 1 mit dem Schwerpunkt Technik angeboten. Die BOS 1 kann bei uns jeder besuchen, der eine abgeschlossene Ausbildung im technischen Bereich oder fünf Jahre Berufstätigkeit vorweisen kann. Zudem benötigt der Bewerber einen mittleren Bildungsabschluss, den du aber auch unter bestimmten Bedingungen mit der erfolgreichen Beendigung der Ausbildung erreichen kannst.

Informiere dich einfach bei uns im Schulbüro!

Durch den Besuch der BOS 1 erwirbst du die Fachhochschulreife. Dieser Abschluss bietet jede Menge an Möglichkeiten! Du kannst an jede Fachhochschule gehen und dort studieren! Auch einige Unis kannst du unter bestimmten Voraussetzungen  besuchen, darunter z.B. die Uni Siegen. Außerdem kannst du dich auch im öffentlichen Dienst bewerben, so zum Beispiel bei der Polizei. Wie du siehst, eröffnet dir dieser Abschluss viele neue Chancen für deine Zukunft!

Angst vor der Finanzierung dieses Jahres?

Unter bestimmten Voraussetzungen wird diese Schulform auch mit Bafög gefördert!

Komm einfach vorbei und informiere dich! Wir freuen uns auf dich!

Anmeldeformulare findest du im Schulbüro!

Ehrgeiz wird belohnt

„Andere befinden sich in eurer Situation schon im „chill-mode“, aber ihr seid nochmal angetreten“, „Es ist nicht genug zu wollen, man muss es auch tun“ oder „Eure Zielstrebigkeit neben der Ausbildung hat euch ans Ziel gebracht.“ Diese und viele andere Aussagen und Zitate in den Abschiedsreden der jeweiligen Klassenlehrer hatten eins gemeinsam: Den hohen Respekt vor den Leistungen aller Absolventen der unterschiedlichen Wahlschulen an der BBS Betzdorf-Kirchen.

Die Schülerinnen und Schüler der Berufsoberschule I (BOS I) waren ein Jahr lang gemeinsam “Auf dem Molzberg” unterwegs, bei der Dualen Berufsoberschule (DBOS) und der Höheren Berufsfachschule für IT-Systeme (HBFI) waren es zwei und die Fachschüler im Bereich Technik (FSTM, Maschinenbau und Mechatronik) drückten sogar noch einmal vier Jahre die Schulbank. Am Ende hatten sie eins gemeinsam: Die Fachhochschulreife - und das insgesamt gleich 57-mal. „Mit diesem Schulabschluss haben Sie hervorragende Voraussetzungen, die Veränderungen der Zukunft mitgehen zu können“, formulierte es Schulleiter Michael Schimmel in seiner Begrüßungsrede. „Lebenslanges Lernen und Weiterbildungen werden immer wichtiger. Sie haben eine Investition in sich selbst getätigt“, bekräftigte er anschließend.

Ob sich diese Investition schon unmittelbar oder erst in zehn Jahren auszahlt, hängt sicherlich von den unterschiedlichen Biografien und Situationen der einzelnen Individuen ab. Fest steht aber, dass sie alle an diesem Tag mit Recht stolz auf sich sein können.

Die Zeugnisausgabe an die – nun ehemaligen – Schülerinnen und Schüler erfolgte durch die jeweiligen Klassenleiter Katrin Odendahl (DBOS), Oliver Rademacher und Kerstin Mohr (BOS I, HBFI) sowie Michael Hofmann und Silke Groß (FSTM).

Neben den schulischen Leistungen gab es in diesem Jahr erstmalig auch eine Ehrung für vorbildliche Haltung und beispielhaften Einsatz in der Schule. Dieser ging in Form eines Buchpreises vom Bildungsministerium an BOS-Schüler Sezer-Ahmet Bayrak.

Die Lehrerband PädPur umrahmte die abendliche Feierstunde wieder einmal mit insgesamt fünf ausgewählten Stücken ihres umfassenden musikalischen Repertoires und trug damit ebenfalls zu einem schönen Schulabschluss von 57 gereiften Persönlichkeiten bei.

Alle Absolventinnen und Absolventen im Überblick:

Berufsoberschule I Technik und Höhere Berufsfachschule:

Tobias Aman (Betzdorf), Nico Jung (Kirchen), Jonas Heuzeroth (Marzhausen), Sezer-Ahmet Bayrak, Julian Solbach (beide Scheuerfeld), Jens Schneider, Niklas Scholz (beide Wissen), Justin Langenbach (Bitzen), Fynn Benoît (Kreuztal).

Duale Berufsoberschule I Technik:

Lena Freund (Burbach), Aaron Aurand (Derschen), Nils Becker (Friedewald), Jann-Philipp Schröder (Haiger), Till Klein (Hamm), Moritz Jung (Harbach), Maurice Fey (Herdorf), Juliane Wöhrmann(Katzwinkel), Fritz-Julius Ebener, Jan Silas Schmidt, Ralf Christian Seibel (alle Neunkirchen), Daniel Gergel, Till Schütz (beide Niederdreisbach), Sarah Lehmkuhl (Wallmenroth), Hannah Porr (Wilnsdorf).

Fachschule Technik:

Thomas Parker (Altenkirchen), Steffen Hirsch (Dreisbach), Minh Phuc Tran (Eichen), Marvin Brenner (Fensdorf), Thomas Weber (Friedewald), Lars Dietershagen (Friesenhagen), Johannes Brenner (Gebhardshain), Artem Borisov, Tim Kämpf (beide Hachenburg), Alexander Eickhoff, Florian Höfer, Mirko Muhl (alle Herdorf), Marcel Stähler, Jonas Wagner (beide Irmtraut), Sven Kölzer (Katzwinkel), Alexander Klose, Alexander Kohlhaas (beide Kirchen), Kamil Jaworski (Mittelhof), Andreas Neumann (Morsbach), Caine Wolf (Neunkhausen), Nico Majert (Obererbach), Andreas Wiebe (Roth), Jonas Metzger, Maxim Nowokowski (beide Siegen), Patrick Uwe Unger (Steinebach), David Vor (Steineroth), Jonas Dielmann, Maurice Gläser, Woldemar Heinrich, René Schmidt (alle Weitefeld), Marvin Pletz (Wilnsdorf), Stefan Brenner (Wissen)



Unterricht auf dem MTB

Wenn den Schülern während dem Waldlauf auffällt, dass es auch andere Möglichkeiten gibt, Natur mit Sport zu verbinden und wenn der „für alles zu habende“ Sportlehrer Timo Kötting heißt, dann finden sich pünktlich zur 5. Stunde eines warmen Septembertages 20 motivierte Schüler der Berufsoberschule auf den Satteln ihrer Mountainbikes wieder.

Wer kein eigenes Fahrrad besaß, der hat sich eins geliehen und wer keine Chance hatte, sein Bike mit dem Auto zu transportieren, der ist eben morgens damit zur Schule gefahren – teilweise sogar von Streithausen aus. Die Schüler hatten also Lust und sie sollten nicht enttäuscht werden. Auf der ca. 20 – 25 km-langen Strecke vom Molzberg aus nach Katzwinkel und über Wehbach wieder zurück, gab es die eine oder andere Herausforderung zu meistern. Neben engen Stellen und steilen Aufwärtspassagen, bildeten dabei vor allem die Downhill-Strecken die persönlichen Highlights der Schüler. Die Helme waren jedoch zum Glück umsonst. Niemand überschätzte sein Können und somit führte die 90-minütige Tour komplett ohne Sturz ins Ziel. Lediglich eine abgesprungene Kette musste bilanziert werden.

„Besser als Halle“ und „eine gelungene Abwechslung“ lautete das Fazit der begeisterten Klasse; „Wir wollen eine Wiederholung im nächsten Jahr!“ Dieser sollte nach dem Resümee von Herrn Kötting jedenfalls nichts im Wege stehen: „Es war ein tolles Gruppenerlebnis und hat die ohnehin schon gute Zusammenarbeit noch einmal gestärkt!“